Unglaubliches Phänomen: Zahlen und Fakten zum Thema Videospiele und eSport

F. Sinner hat gepostet

Wir hatten in der Vergangenheit ja schon häufiger das Thema eSport aufgegriffen und wollen auch in Zukunft das Thema immer mal wieder in unsere Beiträge aufnehmen. Vor allem da es sich um ein unaufhaltsames Phänomen handelt, welches vermutlich in nicht zu langer Zukunft einen Platz im Leben der meisten Menschen einnehmen wird. Die Präsenz steigt an ganzer Front und der Begriff eSport ist immer mehr Menschen bekannt – vorbei sind die Zeiten einer uninteressanten Randsportart schon lange. Das ist auch kein Wunder, wenn man sich die nackten Zahlen ansieht, die sich durchaus beeindruckend lesen und aufzeigen, dass das Thema Videospiele schon längst in unserer Mitte angekommen ist. Und hinzukommt: Der Trend zeigt weiter aufwärts!

Jeder kennt jemanden, der zockt

In Deutschland gibt es laut neuesten Daten über 35 Millionen Menschen, die im Alltag mit Videospielen zu tun haben. Eine unglaublich hohe Zahl, wenn wir diese der Einwohnerzahl Deutschlands gegenüberstellen, die immerhin etwas über 80 Millionen Menschen beträgt. Oder vereinfacht ausgedrückt: Fast jeder Zweite in Deutschland spielt Videospiele. Und das bezieht sich nicht nur auf Männer, denn knapp 40 Prozent dieser Spieler besteht aus dem weiblichen Geschlecht. Und um aufzuzeigen, dass es in anderen Ländern noch verrückter zugeht, haben wir die Zahlen aller chinesischen Gamer herausgesucht, die sich immerhin auf recht solide 565 Menschen beläuft. Wahnsinn? Wahnsinn!

Der deutsche Durchschnittsspieler wird älter

Das Märchen, Videospiele wären für Kids gedacht, gehört derweil schon lägst in die Mottenkiste. Denn die Zahlen belegen etwas vollkommen anderes: Der deutsche Durchschnittsgamer ist 36 Jahre alt, nachdem er im Jahre 2017 noch 35 Jahre alt gewesen ist. Der Grund für den Alterseinstieg ist dabei genauso einfach, wie überraschend: Die Generation Ü50 interessiert sich extrem für das Thema und bevölkert zusehends Videospielplattformen. Beispiel gefällig? 2017 stellten Menschen über 50 Jahre etwa 800.000 Videospieler – 2018 wuchs die Zahl auf phänomenale 9,5 Millionen an. Innerhalb eines Jahres wohlgemerkt.

Es spielen schon längst nicht mher nur die Kinder, sondern die Eltern gleich mit.

Umsatzzahlen, die sich gewaschen haben

2017 machte das deutsche Videospielgewerbe einen Umsatz von über 3 Milliarden Euro. Damit liegen die Zahlen doppelt bzw. dreifach so hoch, als der Umsatz im Musik- respektive Kinogewerbe.  Weltweit sind die Zahlen durchaus noch imposanter: Bereits im Jahr 2016 wurde der Meilenstein von 100 Milliarden US-Dollar Umsatz überschritten. Es ist davon auszugehen, dass die Zahlen aufgrund des rapiden Wachstums noch um ein Vielfaches angestiegen sind. Aber ist ein weiterer Anstieg in Zukunft möglich? Laut diversen Experten ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht – Videospiele sollten also weiterhin für finanzielle Furore sorgen und so manch andere Unterhaltungsindustrie ordentlich in die Schranken weisen.

Logischerweise profitiert der eSport dadurch enorm

Durch den massiven Anstieg der weltweiten Spielerzahlen nehmen natürlich prozentual auch die professionellen Gamer zu, die mit Videospielen ihren Lebensunterhalt verdienen. Das beliebteste Onlinespiel ist dabei nach wie vor noch Counterstrike: Global Offensive, in dem sich über 8500 Berufsgamer gegenüberstehen. Auf dem zweiten Platz landet übrigens der Evergreen League of Legends, das immerhin 5000 professionelle Zocker vorweisen kann. Die steigende Konkurrenz bedeutet aber auch härtere Arbeit: eSportler müssen täglich mindestens 6 Stunden trainieren, wobei 9 bis zehn Stunden wohl eher der Standard sein dürfte.

Weitaus mehr Zuschauer als manche anderen etablierten Sportarten

Aufgrund des wachsenden Interesses an Videospielen im Allgemeinen ist es logisch, dass gleichzeitig auch die Gier nach Wettkämpfen im geliebten Hobby steigt. Streaming-Plattformen wie YouTube, Mixer, aber vor allem der Marktführer Twitch reiben sich da die Hände. Im Jahre 2017 wurden 143 Millionen Zuschauer weltweit gezählt, die auf den Streaming-Plattformen richtige eSport-Matches gesehen haben. Die Krones des am meisten angesehenen Spiels darf sich dabei League of Legends aufsetzen – kein Spiel hatte mehr Zuschauer bei kompetitiven Wettkämpfen. Vor allem das angesprochene Streaming sorgt dafür, dass das eSport Geschäft im Verlaufe des Jahres die 1 Milliarde US-Dollar-Marke knacken wird und damit eine neue Duftmarke setzt.

League of Legends ist der Streaming-König beim eSport (Quelle: Casimiro PT/Shutterstock.com)

Fürstliche Gehälter für professionelle Zocker

Wie in anderen Sporten auch, ist es klar, dass die Stars der Szene gutes Geld verdienen. Dabei ist stark davon abhängig welche Games gespielt werden und in welchem Team gespielt wird. So oder so: Im eSport ist viel zu holen, solange das Spiel eine halbwegs große Community bietet und ein bekannter Partner hinter dem Team steht. Allerdings verdienen Zocker des Spiels DOTA 2 am meisten: Dort belaufen sich die Gehälter der Top-Spieler auf über 2 Millionen US-Dollar. Die absoluten Stars knacken dabei sogar vereinzelt die 3 Millionen US-Dollar. Ein ordentlicher Verdienst, der dank Sponsoren und Preisgelder in Zukunft auch nicht sinken dürfte, wenn man dem Ausblick so mancher Experten glauben schenken darf.

 

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