Jetzt wird’s kurios: Drei verrückte Fakten zu großen IT-Unternehmen

F. Sinner hat gepostet

Das IT-Business ist ein ziemlich verzwicktes und kompliziertes Umfeld, dass sich in regelmäßigen Abständen neu erfinden muss, um den technologischen Wissenstand stetig vorwärts zu treiben. Denn Stillstand ist ja bekanntlich Rückschritt. Doch auch milliardenschwere Technologiekonzerne haben einmal klein angefangen und vor allem in den Anfangsjahren der Gründungszeit kam es selbst bei den größten Unternehmen zu kuriosen Momenten, die man so mit großer Wahrscheinlichkeit kaum erwartet hätte. Von daher schnallt euch an und los geht’s!

1. Facebook und die gezielte Entwicklung von "Unsinn"

Facebook hat unseren Alltag massiv verändert und zum damaligen Launch das echte Zeitalter der sozialen Netzwerke eingeläutet. Ab diesem Zeitpunkt waren soziale Netzwerke nicht mehr nur Spielereien, sondern der interaktive Virus hatte in Windeseile einen Großteil der Menschheit infiziert. Doch so funktionsreich, hilfreich und faszinierend die Plattform auch sein mag, so verrückt sind doch manche Features, die dort für den Nutzer zur Verfügung stehen. Stichwort „Anstupsen“. Das kennt ihr doch alle bestimmt, oder? Wisst ihr auch, warum es die Funktion gibt und welchen Sinn sie verfolgt? Nun, wenn ihr es wisst, dann müsst ihr uns das unbedingt mitteilen. Denn wir haben den Sinn dahinter noch nicht verstanden. Fun-Fact am Rande: Marc Zuckerberg und Facebook ebenfalls nicht! Nach offizieller Aussage verfolgt das „Anstups“-Feature überhaupt keinem Zweck. Stattdessen hatten die Entwickler unbedingt Lust, etwas Zweckloses zu entwickeln und einzubauen. Und so entstand das „Anstups“-Feature. Klingt verrückt? Finden wir auch!

2. Intel und die klitzekleine Sache mit dem Firmennamen

Am 18. Juli 1968 wird der bekannte und erfolgreiche Prozessorchiphersteller Intel von Gordon Moore und Robert Noyce gegründet. Dabei ist Intel nur die Abkürzung für Integrated Electronics – ein Fakt, der nicht jedem geläufig ist. Bis zu diesem Punkt klingt alles noch recht unspektakulär, die kuriose Geschichte fand allerdings statt, bevor der Name Intel als eingetragene Marke ausgewählt wurde. Denn die eigentliche Ursprungsidee sah vor, das Unternehmen nach dem Nachnamen der beiden Gründer zu benennen, also „Moore Noyce“. Das Problem: „Moore Noyce“ ähnelte bei der Aussprache doch sehr stark „more noise“ (= mehr Lärm). Einem Aspekt, der bei Computer-Prozessoren eher negativ ausgelegt wird und daher nicht umgesetzt werden konnte. Und so kam es, dass die Firma Intel überhaupt erst Intel getauft wurde. Wer weiß, wie sonst heute die CPU-Chips unserer Computer heißen würden?

3. Google und der Klötzchen-Server der Zukunft

Das Unternehmen Google (wobei der Name 2015 eigentlich in Alphabet umbenannt wurde) ist im Jahre 2019 jedem ein Begriff – egal ob alt oder jung, egal ob computeraffin oder nicht. Doch aller Anfang ist schwer, auch beim heutigen IT-Riesen Google. Im Jahre 1996 arbeiteten die beiden zukünftigen Google-Mitgründer Larry Page und Sergey Brin an einem ersten Server-Prototypen für ihr wissenschaftliches Universätsprojekt. Dafür nutzten sie zehn Festplatten, die jeweils ein Speichervolumen von 4 GB Arbeitsspeicher integriert hatten und verbanden diese zu einem einzigen großen Speicher. Allerdings wussten sie zuerst nicht, wie das Gebilde der verbundenen Festplatten zusammengehalten werden sollte und griffen daher zu den bunten Bausteinen aus Dänemark, die aufgebaut als Gehäuse für den Prototypen dienten. Und schon war es geschehen: Der erste Serverprototyp der Google-Mitgründer wurde Realität. Unglaublich, wenn man bedenkt, wie weit sich die Technologie über all die Zeit verändert hat. Wir vermuten allerdings, dass Google mittlerweile bei ihren Server-Landschaften kein Lego mehr nutzen muss.

< zurück

Einen Kommentar schreiben

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
OK